Was sind die häufigsten parodontalchirurgischen Eingriffe?

In der BERLIN-KLINIK Zahnklinik bieten wir Ihnen für den Schutz, Aufbau und Erhalt Ihrer natürlichen Zähne und des Zahnfleisches mit einem ästhetisch-harmonischen Bild verschiedene parodontalchirurgische Operationstechniken an. Mit den modernsten parodontalchirurgischen Verfahren und langjähriger Erfahrung in der Mukogingival- und Parodontalchirurgie bieten wir Ihnen die höchste Therapie Qualität sowohl in der Regeneration als auch der Ästhetik Ihres Zahnhalteapparates, Zahnfleisches und der Zähne.

Unser Parodontologisches Behandlungsangebot im Überblick:
• Lappenoperationen werden vorgenommen, wo eine konservative Zahnreinigung ohne Sicht nicht zum gewünschten Ziel führt. Bei einer Lappenoperation wird das Zahnfleisch vom Knochen weggeklappt und erlaubt so direkte Sicht auf den Knochen, die Zähne und deren Wurzeln. Dann können die Zähne von Bakterien, Entzündungsgewebe und Ablagerungen unter direkter Sicht entfernt werden.
• Bei der Behandlung der Parodontitis kommt es zum Rückgang des Zahnfleisches, dann wirken die Zähne lang und die Zahnhälse werden empfindlich und kariesanfällig. Weitere Gründe für einen Zahnfleisch Rückgang ist eine falsche Putztechnik oder auch altersbedingter Rückgang des Zahnfleisches. Mittels Zahnfleischtransplantaten aus dem Gaumen oder der Nadelöhr-Technik können solche fehlenden Areale aufgebaut werden. Das Zahnfleisch ist wieder gesund und erscheint natürlich harmonisch.
• Chao Pinhole Gum Rejuvenation – PST Pinhole Surgical Technique oder auch Nadelöhr-Technik ist eine neue Methode zurückgegangenes Zahnfleisch wieder an seine Position zu stellen. Diese Operation geht sehr schnell ohne Skalpell und Schnitte und liefert sehr gute Langzeitergebnisse.
• Mittels speziellen Wachstumsenzymen sogenannten Schmelzmatrixproteinen zum Aufbau von Bindegewebe und Zahnfleisch kann die Regenereation des weichen Gewebes gefördert werden, um den Zahnhalteapparat aufzubauen und die Zähne zu stabilisieren. Diese Art der Behandlung wird Gesteuerte Geweberegeneration – GTR: Guided Tissue Regeneration genannt.
• Der Rand von Kronen und Inlays sollte einen Mindestabstand zum Knochen von 2-3mm haben. Dieser Zustand ist bei grösseren Defekten und Karies oftmals nicht gegeben. Um diese biologische Breite von 2-3mm erhalten zu können muss eine chirurgische Kronenverlängerung vorgenommen werden, damit persistierende Reizungen beseitigt werden und keine chronische Entzündung entstehen kann. Bei der chirurgischen Kronenverlängerung wird der Knochen dort wo notwendig am Zahn abgetragen. Dieser Vorgang kann auch bei ästhetischen Gründen zur Anwendung kommen. Wo beim Lächeln sehr viel Zahnfleisch zu sehen ist, können die Zähne optisch zu verlängert werden, in dem Zahnfleisch abgetragen wird.
• Störende kurze Lippen- oder Zungenbändchen können mit parodontalchirurgischen Massnahmen auch verbessert werden. Zu kurze Zungenbändchen schränken die Zunge in ihrer Beweglichkeit ein und führen zu Problemen der Aussprache. Ein kurzes Lippenbändchen kann am ansetzenden Zahnfleisch ziehen und dadurch den Rückgang dessen bewirken, was ästhetische Einbussen mit sich zieht. Im Wachstum kann das Lippenbändchen auch Lücken zwischen der Zähne indizieren. Mit einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff kann der Ansatz des Bändchens verschoben werden und damit Schwierigkeiten ausgeschlossen werden.
• In gewissen Fällen, wo einzelne Wurzeln eines mehrwurzligen Zahnes entzündet und erkrankt sind, kann durch deren Entfernung dieser der Zahn erhalten bleiben. Diesen Vorgang der einzelnen Zahnwurzelentfernung nennt man Hemisektion.