Erfolg und Risiko bei Zahnimplantaten

Der Erfolg oder Misserfolg bei Zahnimplantaten ist primär natürlich abhängig von der Erfahrung und Qualifikation des Oralchirurgen. In der BERLIN-KLINIK Zahnklinik finden Sie mit Prof. Dr. Dr. Schermer einen höchstermächtigten Oralchirurgen mit Ausbildungs- und Lehrermächtigung für Praxis und Klinik der Facharztausbildung zum Oralchirurgen. Die Implantologie ist Teilgebiet der Oralchirurgie und damit den nach den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland qualifiziertesten Oralchirurgen. Davon hängt im Wesentlichen ab wie er einschätzt was er sich zutraut, oder was er der speziellen Patientensituation zutraut in Relation zu seiner Arbeit. Ein sehr erfahrener Klinik-Oralchirurg wie Professor Dr. Dr. Schermer wird anatomische Gegebenheiten und Patientensituationen immer versorgbar einstufen, bei denen andere Chirurgen mit weniger Erfahrung zaudern und wo der frischgebackene Master of Implantology-Zahnarzt, der es ja ausserhalb der Theorie an den Wochenenden im Tagungshotel praktisch nie richtig gelernt hat, den Kopf schüttelt.

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Aber ebenso wichtige Erfolgsfaktoren sind die technische Ausrüstung, das richtige Implantatsystem, die Anatomie und er Knochentyp des Patienten selbst. Welche Faktoren liefert der Patient selbst? Der Patient selbst liefert die wesentlichen Faktoren für den Erfolg, wenn man voraussetzt, dass der Oralchirurg gut und erfahren war und regelgerecht gearbeitet hat. Als erstes sind die letzten 10 Jahre der Lebensführung interessant. War stets nur das Beste in der Auswahl einer Füllung gut genug? Oder war es wichtig, dass es schnell geht und nix kostet? Wurden Zähne und Kiefer genauso gepflegt wie der BMW oder das perfekt glänzende Badezimmer? War in den letzten 10 Jahren der Weg zu Prophylaxe und zur professionellen Zahnreinigung genauso wichtig wie der Weg zum Frisör oder auf den Fußballplatz? Verstehen Sie was gemeint ist?

Ein Architekt baut auf Fels auch leichter und sicherer als auf Schlamm. Um in jedem Fall die Voraussetzungen für die Implantation zu optimieren, falls es nötig sein sollte, ist je nach Situation wesentlich die Labordiagnostik der bakteriellen Situation besonders auf dem Knochen, die Labordiagnostik der Weichgewebsentzündlichkeit, DH, Dentalhygiene, professionelle Zahnreinigung, die individuell notwendige Vorbehandlung. Dazu kann genauso eine Parodontitis Behandlung gehören, wie die Sanierung der das Implantat umgebenden Kronen und Füllungen.

Zahnimplantate, bzw. der Zahnstumpf und die Implantatkrone ragen wie natürliche Zähne durch die Schleimhaut in die Mundhöhle. Die Vorteile von Zahnimplantaten sind gross, doch Implantate sind wie die eigenen Zähne den ungünstigen Faktoren durch Speisereste, Zahnbeläge, Bakterien, Pilzen und Viren in der Mundhöhle ausgesetzt. Bei unzureichender Mundpflege können ähnliche Prozesse wie beim natürlichen Zahn bzw. Zahnfleisch entstehen. Was am Zahn Parodontitis heißt und zu Zahnlockerung führen kann, heißt beim Implantat Periimplantitis und kann durch lange unbehandelte entzündliche Veränderung des Knochens der das Implantat umgibt zur Lockerung und zum Ausfallen des Implantats führen. Als Misserfolg angesehen wird, wenn ein Implantat mobil wird und sich der Knochen um das Implantat zurückbildet. Eine Periimplantitis die zum Implantatverlust führen kann ist bei guter Pflege und regelmäßiger zahnärztlicher Kontrolle und Individualprophylaxe wenig wahrscheinlich. Zahnimplantate können nicht von Karies befallen werden, auch sind sie kaum zu beschädigen.