Worin sind die Misserfolge in der Endodontie begründet?

Viele Misserfolge sind in der nicht entdeckter und erschlossener Anatomie begründet, der Klassiker ist dabei das nicht Auffinden des vierten Kanals eines Oberkiefer Molaren. Daneben führt auch das nicht Darstellen und Entfernen von frakturierten Instrumenten und Wurzelstiften zu Problemen. Unbearbeitete, nicht chemomechanisch bearbeitete Bezirke können für ein Fortbestehen oder Exazerbieren einer apikalen Parodontitis verantwortlich sein. Auch wenn Wurzelperforationen unbehandelt bleiben, dann kommt es zu postendodontischen Beschwerden. Eine weitere Problematik stellt das Entfernen von sich immer weiter durchsetzenden Galsfaserstiften. Diese Stifte sind durch die adhäsive Zementierung mit zahnfarbenen Kompositen oft kaum von der Zahnhartsubstanz zu unterscheiden. Mithilfe einer starken Vergrößerung mittels eines Endomikrosko oder OP Mikroskop jedoch, kann der Stift und das Befestigungskomposit selektiv abgetragen werden, ohne den Zahn unnötig weiter zu schwächen.

In der BERLIN-KLINIK Zahnklinik haben wir das deutsche iScope Dentalmikroskop, das zu den besten und modernsten auf der Welt gehört. Wir haben die stärkste LED Lichtquelle die es momentan gibt, 6 Vergrößerungen auf Knopfdruck, motorischen Zoom und eingebaute Filter, Stabilisatoren und eine Kamera zur Aufzeichnung. Das OP-Mikroskop hat eine echte 3-28 fache Vergrösserung bei 250mm klinischem Arbeitsabstand und motorischen Zoom. Was uns die Frakturdiagnostik als auch die Visualisierung erheblich erleichtert. Durch das Dentalmikroskop ist es erst möglich geworden schwierige und problematische Fälle behandeln zu können. Für eine Spezialisierung in der Endodontie ist das Mikroskop ein Muss.